
Potsdam erinnert an die Befreiung von Auschwitz am 27.1.1945, dem heutigen Holocaust-Gedenktag. Die Stadt ist der Ansicht, dass die Gräuel der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft regelmäßig in Erinnerung gerufen werden müssen: 1,1 Mio. Menschen wurden in Auschwitz ermordet von den ca. 1,3 Mio. dorthin Deportierten.
Der größte Saal im Thalia ist reserviert für diese Feier am Dienstag 27.1.2026, 17:00 Uhr.
Zuvor, um 16.15 Uhr, ist eine Kranzniederlegung am Willi-Frohwein-Platz in Babelsberg geplant mit Stadtverordneten. Frohwein überlebte Auschwitz mit knappstem Glück, zweimal stand er bereits auf dem LKW, der zur Vergasung fuhr. Frohwein (1923-2009) berichtete jahrelang in Schulen über seine Erlebnisse.
Die Feier im Thalia wird von unserer 12. Klasse mit Musik und einer Rezitation mitgestaltet. Daneben sind u.a. eine Ansprache der Oberbürgermeisterin Aubel, ein kurzer Film über Frohwein sowie eine Podiumsdiskussion geplant.
Jede*r ist zu dieser öffentlichen Veranstaltung eingeladen, wir freuen uns über Menschen, die unserer Geschichte mit uns gedenken wollen.
(S. Hesse)
PROGRAMM
16:30 | Willi-Frohwein-Platz
Kranzniederlegung
17:00 | Thalia-Kino
Gedenkveranstaltung
Grußwort | Noosha Aubel, Oberbürgermeisterin Landeshauptstadt Potsdam
Ihr Zuschauenden | Nelly Sachs, Schüler:innen der Waldorfschule Potsdam
Video-Grußbotschaft | Dr. Dennis Newiak
Gemeinsam gegen das Vergessen | Ein Film über Willi Frohwein und Otto Wiesener
Warum und wie erinnern | Gespräch
Musik | Johan Grimsehl (Klarinette) und Nanouk Schuster (Cello), Waldorfschule Potsdam