Kunst- und Werkgebäude für den Ganztag​: Es kann losgehen!

Nun endlich ist es soweit. Der Förderbescheid ist da und wir beginnen nun mit dem Neubau der Werkstätten. Das Baufeld ist beräumt und am Wochenende wird mit der Bodenplatte begonnen. Es folgen Wände, Fenster, Türen und das Dach, so dass das Gebäude winterfest ist.

Der Ausbau wird dann mit dem Folgeprogamm Ganztag beantragt. Das ist soweit auch bereits mit der ILB geklärt. Es entsteht nur eine Zeitlücke, da das Folgeprogramm noch nicht mit den Richtlinien und den Antragsformularen veröffentlicht ist.

Wieder sind wir vom Tempo der Bearbeiter abhängig, so dass man noch nicht sagen kann, wann das Gebäude endgültig fertig sein wird. Aber wie es so schön heißt, gut Ding will Weile haben.

(Simone Sonntag)


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Aus dem Handarbeitsunterricht der 2. Klasse

Stolz haben nun alle Kinder der 2. Klasse ihr eigenes Stiftemäppchen fertig gestrickt. Das Stricken haben die Kinder in der ersten Klasse erlernt und im zweiten Halbjahr ein eigenes Stiftemäppchen angefertigt, was nun schon gut zum Einsatz kommt.


In der 2. Klasse erlernen die Kinder das Häkeln. Begonnen mit dem Fingerhäkeln und zwei Fäden, durfte jedes Kind sich ein eigenes Springseil häkeln. Mit großer Freude werden diese auf dem Schulhof erprobt.


Bald wird die Häkelnadel eingeführt und wir werden berichten, was damit alles gehäkelt wird bei uns.

(Cornelia Arnodt)

Aus dem Unterricht – Lavabrocken flogen durch das Klassenzimmer

Wer entschlüsselte das Geheimnis der p-Wellen? Was verbindet Alfred Wegener mit Christian Morgenstern? Wie fotografiert man einen Vulkanausbruch? Was geschah im neuseeländischen Frühstücksfernsehen? Und kann man eigentlich einen Vulkan im Klassenzimmer ausbrechen lassen?

All diese Fragen beantworteten die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse am Ende ihrer Geografie-Epoche. Sie schlüpften in die Rolle von Forscherinnen, Abenteurern, Politikerinnen und Wissenschaftlern. Sie zeichneten große Tafelbilder, simulierten einen Vulkanausbruch und verwandelten den Klassenraum in ein Fernsehstudio. In sehr originellen Präsentationen durchlebten sie noch einmal die vergangenen zwei Wochen, als es um Vulkane, Erdbeben, Tsunamis und ihre historischen und naturwissenschaftliche Hintergründe ging. Anknüpfend an die 8-klass Epoche konnte das Thema der erdinneren Kräfte an ganz konkreten Ereignissen erlebt werden. Berühmte Seismologen und ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse gaben Anlass zum selbst Ausprobieren: Erdbebenwellen auf dem Schulhof simulieren, einen erdbebensicheren Ort auf dem Schulgelände finden (man weiß ja nie!) und vulkanisches Gestein bestimmen gehörten ebenso dazu wie historische Karten zeichnen, die Erdbebenstärke grafisch ermitteln oder den Kartenmaßstab berechnen.

Und wer glaubt, hoch wissenschaftliche Texte kommen nur staubtrocken und kompliziert daher, wurde eines Besseren belehrt: gereimt ergeben auch sie ein sehr anschauliches Bild.


(Thomas Popp)

Demokratie hautnah! Schulinterne Juniorbundestagswahl anlässlich der Bundestagswahl 2021

Liebe Schulgemeinschaft!

Es ist wieder so weit, am 26.9.21 können sich alle wahlberechtigten Staatsbürger der Bundesrepublik an der Wahl zum Deutschen Bundestags beteiligen. Sie bestimmen aktiv ihre Zukunft mit, und dadurch auch die Zukunft derer, die in dieser Wahl noch keine Entscheidungsgewalt haben.

Damit allerdings die Stimmen der unter 18-Jjährigen nicht gänzlich ungehört bleiben, hat das Oberstufenprojekt ,,Bundestagswahl“, geleitet von Frau Hesse und dem Oberstufenschüler Finn Eckerlein, für alle minderjährigen Schüler:innen der 7.-13. Klasse eine Juniorwahl organisiert, in der diese 148 Schüler:innen praktizierte Demokratie erleben dürfen.

Die Juniorbundestagswahl wird am 21.9.21 stattfinden mit Stimmzetteln, die genau alle Parteien und Bewerber:innen aufführen, die in unserer Schule als Wahllokal am Wahlsonntag gewählt werden können, darunter zwei Kandidat:innen für das Bundeskanzleramt.

Bevor es aber zu den Wahlurnen geht, wird das Projektteam die Schüler:innen über die sechs wählerstärksten Parteien aufklären, außerdem natürlich über den Ablauf solch einer geheimen, freien, unmittelbaren und gleichen Wahl, über den Wahlkampf und auch darüber, welche Funktion der Bundestag in einer Demokratie überhaupt innehat.

Kurzum, der 21.9.21 wird ein Tag voller Politik, in der auch vorerst Wahl-Unbeteiligte ein Gefühl dafür bekommen können, wie es ist, eine Stimme zu haben.

Wir, das Juniorwahlteam, sind schon gespannt darauf, wie die Wahlen ausgehen werden, die der Bundestagswahl sowieso, aber auch unsere schulinternen Juniohrwahl. Wir dürfen das Ergebnis erst am Wahlsonntag nach 18.00h veröffentlichen.

(Marjam Zenichowski (10. Kl.) für das Oberstufenprojekt „Bundestagswahl 2021“)

Theater mit äußeren Herausforderungen

Obwohl die Hälfte der 12. Klasse sich zur Zeit noch in Quarantäne befindet, konnten die Intensivproben für das Theaterstück ,,Hexenjagd“ von Arthur Miller starten! Mit kreativen Lösungen und Kompromissen arbeiten wir daran, ein tolles Stück auf die Beine zu stellen.

Und so laden wir Sie herzlich ein, sich zwischen 30.9. und 3.10. im Foyer einzufinden, um in eine Welt voller Anschuldigungen und Intrigen einzutauchen. Wer sagt die Wahrheit, wer lügt? Wer ist schuldig, wer unschuldig? Wer bestimmt, wem Glauben geschenkt wird? Und was hat das Ganze mit einem scheinbar unschuldigen Tanz im Wald zu tun?

Tja, das können Sie nur herausfinden, wenn Sie sich mit uns auf die Jagd nach den vermeintlichen Hexen begeben … Genaueres zu den Aufführungszeiten geben wir noch rechtzeitig bekannt.

(Lina Mirow, 12. Klasse)

Warum Landwirtschaftspraktikum?

Das Landwirtschaftspraktikum liegt in der Entwicklung der Kinder / Jugendlichen in einer Zeit, in der die Bewusstseinskräfte erwachen und sich die jungen Menschen an der Schwelle der Pubertät viele Lebensfragen neu stellen.

„Auf der einen Seite steckt heute der Mensch, der in das Bewusstseinsseelenzeitalter hineinwächst, in seinen abstrakten Kopfideen darinnen. Auf der anderen Seite aber lebt, außerhalb des Kopfes das Begehren, mehr zu erleben, als was der Kopf erleben kann. (… )
Der Mensch weiß nur noch in seinem Kopfe etwas von der Welt. Ein umso intensiveres Begehrungsvermögen hat er aber, auch mit seinem übrigen Organismus mit der Welt in irgendeiner Weise zusammenzukommen.“ 1

Dazu kann und soll das Praktikum in der Landwirtschaft einen ersten erlebbaren Grundstein legen. Die Schüler und Schülerinnen (SuS) kommen in Begegnung mit anderen Menschen, Tieren, Pflanzen, der Erde. Sie können sich neu als Teil der Natur in einer realen Welt im persönlichen Miteinander begreifen.

Gemessen an der gegenwärtig beobachtbaren Entfremdung von Menschen und Natur ist es umso wichtiger, sich ihrer Verbindung zu erinnern oder sie wieder neu zu entdecken. Was wäre in unserer Zeit wichtiger, als auf unsere Umwelt und auf uns selbst zu achten und beides zu schützen?

In ersten zarten Ansätzen zeigt sich diese Empfindung in der Sorge um den Zustand unserer Erde in der Bewegung „Fridays for Future“. Von der Art, wie die Erde angesehen wird – etwa als Rohstofflager, als Wesen oder als heiliger Ort des Kosmos –, hängt auch der Umgang mit ihr ab. Das Landwirtschaftspraktikum ermöglicht das Erleben unserer Erde als lebendiges Geschöpf und zeigt auf, wie die Gesundheit der Erde mit der Gesundheit des Menschen eng verbunden ist. Jeder bio- dynamisch arbeitende Hof erkennt diese Tatsache an und berücksichtigt das in seinem Umgang mit ihr.

Fühlen auch die Jugendlichen diese Verbindungen und Kreisläufe in der Natur und im Organismus eines landwirtschaftlich, die Erde kultivierenden Hofs, so werden sich ihre Erkenntnisse darüber tiefer einprägen als „kalte Begriffe“ im Kopf, zu denen sie keine innere Beziehung aufbauen konnten.

Schüler erleben, dass es sich bei den Höfen um ganz individuelle Ausprägungen handelt (und tauschen ihre Eindrücke während des Praktikums intensiv über ihre Medien aus) . Menschen, klimatische Bedingungen, Böden, Niederschläge, Tiere und Vegetation gestalten den Charakter einer lebendigen Ganzheit. Hier können die Jugendlichen ihren Willen erproben mit Tatkraft, Umsicht, Mut und Geistesgegenwart. Ihr Urteilsvermögen, das Erkennen übergeordneter Zusammenhänge sowie soziales Verhalten können gefördert werden. Dafür bleiben sie ganze drei Wochen auf dem Bauernhof.

Neben dem Erüben wichtiger Kompetenzen (sozial, persönlich und fachlich) bleibt ein vornehmliches Angebot dieses Praktikums, sich tätig und empathisch der Erde zuzuwenden, die Grundlage unseres Lebens ist.

(Annelie Kirsch, Gartenbaulehrerin und Koordinatorin LWP)

1 Rudolf Steiner Geistige Wirkenskräfte im Zusammenleben von alter und junger Generation 11. Vortrag

Ich schaue in die Welt…,

…aber wie orientiere ich mich in ihr? Welchen Standpunkt nehme ich ein? In welche Richtung will ich mich bewegen? Wonach richte ich mich? 

Wenn Jugendliche beginnen, aus der inneren Versenkung der Pubertät wieder aufzutauchen und den fragenden Blick auf Welt und Menschen um sie herum zu richten, kommt ihnen in der 10. Klasse ausgerechnet das Fach Mathematik zu Hilfe. Mit der Trigonometrie bekommen sie ein Werkzeug an die Hand, das die klare Bestimmung des Verhältnisses verschiedener Punkte untereinander erlaubt und durch die Anwendung in der Landschaft während des Vermessungspraktikums konkret erfahrbar macht. Hierbei wird ein Stück Welt mithilfe der Messinstrumente sowie eigener rechnerischer und denkerischer Fähigkeiten in Teamarbeit exakt erfasst und erkannt, bevor dieser Weltausschnitt aus den gesammelten Daten in zweidimensionaler Form wiederum neu ersteht, und zwar als künstlerisch gestaltete Karte, die den gesamten Prozess bildhaft spiegelt: ein auf exakter Weltbeobachtung beruhender und individuell ästhetisch geformter Blick in die Welt.

Im Einzelnen umfasst die Vermessung folgende Arbeitsschritte:
Zunächst versieht Herr Kavalakkatt das zu vermessende Gelände mit Fluchtstangen, die die Messpunkte innerhalb des Orientierungsgitters (Polygonnetz) markieren, von denen aus ausgewählte Winkel und Längen von den Jugendlichen mit den Theodoliten gemessen werden. Dabei ist es nicht nötig, alles zu messen, sondern man kann viele Winkel und Längen mithilfe der Trigonometrie berechnen, was jede/r im nächsten Schritt auch tut. Daraus ergibt sich die maßstabsgetreue Konstruktion des Polygonnetzes, die jede/r für sich als Arbeitsgrundlage zeichnet.Nun geht es weiter ins Detail, indem Besonderheiten des Geländes innerhalb des Polygonnetzes eingemessen werden. Dabei handelt es sich z. B. um Straßen, Gebäude, Zäune oder markante Bäume. Auch wesentliche Höhenunterschiede können gemessen und eingetragen werden. Zum Schluss erfolgt das maßstabsgetreue Zeichnen der Geländedetails als Karte.

Wir arbeiten in kleinen Gruppen, die jeweils für einen Teil des Polygonnetzes verantwortlich sind und aus Fachleuten für’s Ablesen, Protokollieren und Ausrechnen zusammengesetzt sind. Zu ihren Aufgaben gehört auch, präzise Schablonen für die anderen Gruppen herzustellen, um ihnen die Erstellung der Karten zu erleichtern.

Die 10. Klasse wird in diesem Jahr auf dem Gelände der Jugendnaturschutzakademie Brückentin zelten (ca. 15km nordöstlich von Fürstenberg) und ein hügeliges Gelände in unmittelbarer Nähe vermessen. Die Karten wird man zu gegebener Zeit im Schulhaus bewundern können.

(J. Wandtke / J. Kavalakkatt)

Leitbild und OE-Prozess

Liebe SchülerInnen,
Liebe Eltern,

mit dem Beginn des Schuljahres 21/22 haben wir in Kita und Schule den Grundstein für eine neue Zusammenarbeit gelegt.

In den letzten Jahren hat sich zunehmend gezeigt, dass die zu bearbeitenden Themenfelder komplexer und mit unserer gewachsenen Gemeinschaft auch anspruchsvoller geworden sind. Mit einer neuen Organisationsstruktur wollen wir nun ermöglichen, die notwendigen Entscheidungen der pädagogischen Arbeit auf kurzen Wegen dort zu treffen, wo die Umsetzung erfolgt. Gleichzeitig wollen wir die einzelnen Bereiche unserer Organisation stärker vernetzen, um das Wissen unserer Gemeinschaft möglichst optimal nutzen zu können. Letztlich geht es darum, dass jede(r) Einzelne in unserer Gemeinschaft sein eigenes Potential entfalten kann und wir eigenverantwortliches, soziales Handeln stärken.

Ein allererster Schritt ist getan, noch viele Schritte werden notwendig sein.
Um unser Wirken innerhalb der neuen Strukturen auf ein gemeinsames Ziel auszurichten, wollen wir an dem arbeiten, was uns in der Zukunft leiten soll. Unser Leitbild soll entstehen.

Uns ist wichtig, dass an diesem Entstehungsprozess alle Bereiche unserer Organisation beteiligt sind. Wir wünschen uns, eine gemeinsame Arbeit mit PädagogInnen, MitarbeiterInnen aus dem technischen Bereich und der Verwaltung, SchülerInnen aus der Oberstufe und entsandten Eltern aus jeder Kitagruppe und jeder Klassenstufe. Eine wichtige Rolle bei der Information zur Beteiligung von Eltern und SchülerInnen wird dem Schulparlament und den gewählten VertreterInnen aus den Klassen zukommen. Am 04.09. findet in der ersten Sitzung des Schulparlaments im neuen Schuljahr in den gewohnten Kreisrunden eine erste Annäherung an unsere Visionen zum Leitbild statt.

Die so angestoßene Arbeit wird am 25. und 26. 10. 21 aufgegriffen und durch unsere Schulentwickler Katharina Wendt und Joachim Ziegler von MIRA angeleitet werden. Schule und Kita (Krippe, Kindergarten, Hort) werden an diesen Tagen geschlossen sein.
Auch der 28. 1. 2021 und der 8. 4. 2022 sind jeweils Termine, zu denen mit dem Gesamtkollegium ein großer Rückblick auf die Arbeit stattfinden wird. Auch an diesen Tagen werden Schule und Kita geschlossen sein.

Uns ist bewusst, dass dies mit erheblichem Aufwand Ihrerseits verbunden ist. Wir sind jedoch überzeugt, dass wir durch diesen Schritt in einen Veränderungsprozess einen Schritt in Richtung Zukunft, zum Wohle unserer Kinder und SchülerInnen tun.

Wir sind für Fragen jederzeit über unsere OE-E-Mailadresse und den neben dem Sekretariat aufgehängten Briefkasten für Sie zu erreichen und bemühen uns, alle Anfragen zeitnah zu beantworten.

Herzlichst
Annette Berning, Marlies Burkhardt, Simone Sonntag und Heike Müller
-Organisationsleitung-

Stand zum Sporthallenbau

Unser Neubau geht voran, wenn auch nicht so schnell, wie wir es uns gewünscht haben. Wie auf jeder Baustelle haben auch unsere Firmen mit Lieferengpässen und Terminschwierigkeiten zu kämpfen.

Trotzdem ist ein Ende absehbar und wir hoffen, im Dezember die Bauarbeiten abschließen zu können. Bis dahin braucht es Geduld und hoffentlich viel schönes Wetter, so dass wir Sport im Freien machen können.

(S. Sonntag)

Auftakt zu einer gemeinsamen Reise

Bei strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wurde vergangenen Samstag die neue 1. Klasse eingeschult. Nach der Begrüßung durch Frau Hesse wurden die SchülerInnen mit Musik aus dem Theaterstück „Momo“, dem Eurythmie-Märchen „Frau Holle“ und dem Willkommensgruß der 2. Klasse, der musikalischen Begleitung des Liedes „Das goldene Band“, beschenkt.

Während die Erstklässler gemeinsam mit Frau Pape zur ersten Unterrichtsstunde gingen, wurden die Eltern und Gäste auf dem Schulhof kulinarisch verwöhnt. Allen Helfern und Helferinnen ein herzliches Dankeschön für diese ausgesprochen gelungene Einschulungsfeier!