Schattentheater in der 2. Klasse

Nachdem in der 2. Klasse einige Tage gezeichnet und gebastelt wurde, gibt es nun täglich einige kleine Aufführungen im Schattentheater. Jedes Kind hat eine eigene kleine Bühne und eigene Figuren für eine ausgewählte Fabel. „Der Fuchs und die Trauben“, „Der Rabe und die Elster“, Der Fuchs und der Storch“…

Die guten und weniger guten Eigenschaften der einzelnen Tiere werden in den kurzen Aufführungen dargestellt. Jedes Stück beginnt mit einer kleinen Musik auf der Harfe. Das wertschätzende Publikum wird nicht müde, manche Stücke auch zwei- oder dreimal zu sehen.

Die ersten eigenen Fabeln sind schon entstanden. So die zwei Eichhörnchen und der Hase, indem die Eichhörnchen um eine Nuss streiten und zu guter Letzt der Hase die Nuss bekommt. „Wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte“.

Jeden Tag gegen 12.00 Uhr verwandelt sich der Klassenraum der 2. Klasse in ein Theater.
Einzelne Gäste sind herzlich willkommen.

(Cornelia Arnodt)

Wir sagen den für kommenden Samstag geplanten Adventsbasar ab!

Liebe Schulgemeinschaft, liebe Freunde, liebe Interessierte, liebe Gäste,

schweren Herzens haben wir entschieden, den sehnsuchtsvoll erhofften Adventsbasar doch abzusagen.

Die steigenden CoVid 19 Fallzahlen, sowie die vielen Quarantänefälle in unserer eigenen Schulgemeinschaft aber vor allem auch die verschärften Regeln – zunehmend nur noch 2G und auch Maskenpflicht draußen – haben zu dieser Entscheidung geführt.

Wir danken all jenen, die sich im Vorfeld nun schon viel Mühe und Gedanken gemacht haben, die gebastelt, gewerkelt und organisiert haben und hoffen sehr, dass wir im Frühjahr/Sommer ein wunderbares Fest auf die Beine stellen können und dürfen, bei dem getanzt, gelacht, gebastelt und Gemeinschaft erlebbar wird!

Wir wünschen allen Familien eine lichtvolle Adventszeit!

Mit herzlichen Grüßen für den Festkreis

Sabine Mirow

Gedanken zu den vorweihnachtlichen Jahresfesten

„Warum wir Michaeli feiern“ lautete der empfehlenswerte Artikel von Billy Schierack hier (im Schulboten, Anm. d. Red.) vor einem Monat. Am 31. Oktober in der Nacht zum 1. November haben die meisten unserer Kinder Halloween gefeiert – mit deutlichem Nachklang bis in den Unterricht am Montag danach. Ein Grund, auch dieses Fest einmal etwas zu beleuchten.

Der Ursprung von Halloween ist Samhain, eines der vier großen irisch-keltischen Feste im Jahreslauf, welches den Beginn der dunklen Winterzeit markiert. Nach dem Glauben der Kelten öffnete sich in dieser Nacht das Tor zur Anderswelt. Die Menschen fürchteten sich vor bösen Wesen aus der Unterwelt, entzündeten Feuer auf den Hügeln und verkleideten sich mit wilden Kostümen zur Tarnung und zur Abschreckung der Geister.

Mit den irischen Auswanderern gelangte das Fest in die USA. Die christliche Kirche feiert am 1. November Allerheiligen. Das heutige Halloween (von All Hallows Eve abgeleitet) ist wohl eine Mischung aus diesen Festen und hat sich über die Jahre immer weiter gewandelt. Von den USA gelangte es dann in den 1990er Jahren immer stärker wieder in den europäischen Bereich, interessanterweise zunächst über den Einzelhandel, in Form von Dekokürbissen, orangen Servietten und kleinen Spinnen und Fledermäusen. Ich erinnere mich noch sehr genau, wie die Angebote von Jahr zu Jahr zunahmen und peu a peu Verkleidungen und Traditionen, wie Kürbisschnitzen und das Wandern von Haus zu Haus sowie die Gruselparties der Jugendlichen hinzukamen.


Im Waldorfzusammenhang hat das Fest keinen wirklichen Platz, da es doch mehr von einem Konsumcharakter als einem geistigen Bezug wie Michaeli oder St. Martin geprägt ist. Zwar ist die lebensnotwendige Auseinandersetzung mit dem Tod spätestens seit Corona wieder hoffähig geworden, inwieweit aber Halloween dafür geeignet ist, sie den Kindern zu vermitteln, erscheint mir fraglich. In der Umsetzung sei es selbstverständlich jedem selbst überlassen. Sicher gibt es auch kreative Ansätze, Halloween als ein Fest in Gemeinschaft erlebbar zu machen. Schade wäre meiner Ansicht aber, wenn Halloween unsere „Lichtesboten“ und Wegbereiter der Vorweihnachtszeit verdrängen würde. Michaeli mit dem Licht des Mutes, der Lanze für das Wahre und der Waage für das Gute. Sankt Martin als leuchtendes Beispiel für Barmherzigkeit und Mitgefühl. Sankt Nikolaus, der mit Weisheitslicht, gemeinsam mit seinem mürrischen Begleiter Knecht Ruprecht uns die Taten des vergangenen Jahres vor Augen ruft.

Das bewusste Feiern der Jahresfeste hinterlässt bei den Kindern einen tiefen Eindruck. Es bietet ihnen Orientierung und Anregung für die Entwicklung ihrer Seelenkräfte. Unsere Aufgabe muss es sein, uns immer wieder aufs Neue mit allen (!) Festen auseinanderzusetzen und sie lebendig zu halten.

(Catharina Engelke)

Ist „dies das Leben, das ich leben will?“ (H. Hesse) – gemeinsame Arbeit am Leitbild

Wie schon im letzten Schulboten erwähnt, sind wir – Schülerinnen, Hortnerinnen, Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen und Mitarbeit*nnen – begleitet von den beiden MIRA-Organisationsentwicklern K. Wendt und J. Ziegler, am 25./26.10., gemeinsam wichtige Schritte in Richtung einer zukünftigen Leitbild-Vision gegangen. Was für ein Ort mit Strahlkraft in die Welt wollen wir werden? Um sich dem zu nähern, gab es ein straffes Programm, das doch genug Atem für Pausen ließ.

Ausgehend vom obig zitierten Gedichttitel samt Gedicht begann die Suche nach den eigenen Willensimpulsen, die einen an diese Schule geführt haben, mit der Frage, was wir hier warum verwirklichen wollen und mündete in eine künstlerische Übung mit Ton. Ein kleiner Klumpen wurde mit dieser Intention bewegt, gewärmt, gekugelt, um dann daraus im Dialog mit der Materie eine möglichst organische, nicht ausgedachte Gestalt zu schaffen.

Mit diesen kleinen Kunstwerken bildeten sich aus allen Bereichen Vierergruppen, die sich ganz behutsam wahrnehmend gegenseitig ihre Skulpturen näherbrachten. Weil diese Arbeit für mich die intensivste der 2 Tage war (obwohl ich sie schon aus anderen Zusammenhängen kannte), sei sie hier kurz skizziert, da sie für viele Arten von Gruppenprozessen geeignet scheint.

Zunächst beschreiben drei Teilnehmerinnen in drei Runden die Skulptur des/der Einen zuerst faktisch äußerlich, danach empfindungsmäßig, dann den Impuls interpretierend. Der/die Künstlerin sagt nichts dazu, aber macht sich Notizen.

Im zweiten Schritt äußert der/die Künst*lerin, was die Beschreibungen der andern in ihm/ihr an Ressonanz ausgelöst hat und welche Impulse ihm/ihr jetzt durch die Aussagen der andern bewusster geworden sind. Jemand der anderen Gruppenmitglieder notiert für die/den Sprechende/n.
Aus einer weiteren Verdichtung zu Kernsätzen und Schlüsselwörtern ergibt sich eine Art persönliches Leitbild, das stark durch die Wahrnehmungen der andern geprägt ist.

An diese sehr feinen gegenseitigen Betrachtungen, die über die Nacht nochmals vertiefend wirkten – (Zumindest bei mir: Ich hatte am nächsten Morgen die Empfindung, als kenne ich die Kunstwerke meiner Gruppe in – und auswendig, würde mit diesen kleinen, so ganz unterschiedlichen Wesen gern abenteuerliche Geschichten erleben.) – knüpften wir an, um daraus erste Visionen auf Plakaten zu entwickeln.

Am Ende musste dann alles etwas schneller gehen, damit die 2 Tage Arbeit auch Früchte tragen konnten. Nach gegenseitiger Plakatsichtung unter den Kriterien Gemeinsames, Spannungsfelder, Themen, Fragen und Überschriften wurden Menschen aus allen Gruppen für ein Redaktionsteam vorgeschlagen, ausgewählt und mit guten Wünschen begleitet. In den nächsten Monaten werden sie aus dem entstandenen fruchtbaren Material einen ersten Leitbild-Vorschlag entwickeln. Es wird verschiedene Treffen geben, an denen die Vorschläge des Redaktionsteams vorgestellt und bewegt werden; so ist angedacht, im Januar sich dazu im Schulparlament zu treffen, in dem alle Gruppen gleichberechtigt vertreten sind.

Die zwei Tage endeten mit den sinngemäßen guten Wünschen einer Schülerin an die neue Gruppe: „Habt keine Angst vor der Verantwortung, vertraut auf eure Herzen. Das was uns in den letzten 2 Tagen verbunden hat, wird uns wie eine Wolke voranleuchten in die Zukunft.“

Als ich später noch am Kopierer stand, hörte ich den freudig-kraftvollen Ritualruf der neu entstandenen Gruppe. Es klang nach Aufbruch und Zuversicht …

(Claudia Bathke)

Auszüge aus der Hortferienzeit

Wir haben gebacken, gebastelt, gefilzt, gefaltet, gemalt, gewerkelt, Geschichten gelesen, Spiele gespielt und die Sonne auf dem Hof genossen.

Die Blätter der Eiche auf dem Hof zeigten sich in einem satten und kräftigem Rot und glitzerten im Sonnenlicht auf uns herunter. Die bunte Farbenpracht des Herbstes ist immer wieder schön zu erleben. Um noch ein bisschen länger von der Farbenvielfalt der Blätter zu zehren, haben wir sie in flüssiges Wachs getaucht und ihnen eine schützende Hülle verliehen. So bleibt die Farbe erhalten und die Blätter können die Fenster der Innenräume schmücken und eine funkelnd farbenfrohe Stimmung erzeugen.

Jeder bekommt ein kleines Stück Teig zum ausrollen, bestreichen und zusammenrollen … bis sich daraus eine Zimtschnecke formt. Zusammengesetzt ergibt sich daraus ein großes Ganzes – ein Zimtschneckenbrot.

Liebe Grüße aus den Hortferien und vom Hortteam!

(Karolin Gründel)

Konzert der Instrumentallehrer:innen

In ihrer herausragenden Könnerschaft konnten hier die Instrumentallehre als Solisten, im Duo und Trio, im Foyer bestaunt und belauscht werden. Es gab auch zwei Schüler-Lehrer-Kombos.

Den Auftackt schmetterten die Trompeten mit Fanfaren von oben, den Rängen herab, das Streicher-Ensemble im Zentrum der Veranstaltung animierte zum Mitmachen. Unser neuer Gitarrenlehrer, Alan Ibrahim, im Streicher-Ensemble mit von der Partie, war dann auch im Duo und als Solist mit spanischen Klängen, wunderbar in Szene gesetzt.

Lyuba Langer, als Moderatorin unterstützend und vermittelnd tätig, hält sich für Nachfragen zum Instrumental-Kollegium bereit. Der neue, von Kai Mader erstellte Flyer, ist bei ihr und im Büro zu bekommen.

(Gerhard Amtmann, Instrumentallehrer Klarinette, Saxofon, Schlagzeug, Blockflöte)

,,Hexenjagd“: damals und heute – Ein Drama entlarvt gesellschaftliche Moral- und Denkschablonen

Hintergründe zu Arthur Millers Drama ,,Hexenjagd“

,,Hexenjagd“ beruht auf wahren Ereignissen. Im Jahr 1692 brach in dem kleinen Dorf Salem in Massachusetts, das in den letzten Jahren schwierige Zeiten wie Hungersnöte oder eine Pestwelle erlebt hatte, ein Hexenwahn aus. Mehrere Mädchen aus dem Dorf verhielten sich merkwürdig und wurden verdächtigt, mit dem Teufel im Bunde zu sein. Um ihre eigene Haut zu retten, beschuldigten diese andere Angehörige der Gemeinde, bald weitete sich das ganze Geschehen auch auf die umliegenden Gemeinden aus. Am 1.März 1962 wurde die erste Angeklagte inhaftiert.

Im Zuge dieses Hexenwahns wurden 150-300 Personen verhaftet, davon wurden 19 gehängt, vier starben im Gefängnis und einer wurde zu Tode gefoltert. Etliche tätigten Falschaussagen, um dem Tod zu entgehen.

Erst am 5. November 2001 wurden die letzten fünf verurteilten Frauen für unschuldig erklärt. Die von Miller verwendeten Namen entsprechen den Namen der damals involvierten Personen.1

(Lina Mirow, 12. Klasse)


Und heute? Aktuelle Lesarten

Die Rehabilitierung der letzten als Hexe angeklagten Salemerin, Elizabeth Johnson Jr., steht noch immer aus. Die Recherchen einer achten Klasse aus der Region Massachusetts und ihr noch laufender Antrag bei der Senatorin von Massachusetts könnten nach über 300 Jahren für ihre Begnadigung sorgen.2

Obwohl das Stück, vom Autor  sicher bewusst gewählt, Mechanismen einer noch theokratischen anmutenden Gesellschaft aufgreift, gibt es durchaus auch Anklänge an moderne Phänomene in demokratischen Gesellschaften. Nun ist es nicht mehr die Staatskirche als Obrigkeit, sondern der einzelne Mensch als Teil einer Gruppierung, die in politischen oder medialen Zusammenhängen  mit der Dämonisierung des Gegners Komplexes in schwarz-weiße Moralschemen presst. Die sozialen Netzwerke oder auch Printmedien mit ihren derzeitigen Verwerfungen der ImpfgegnerInnen oder MaßnahmenkritikerInnen oder andersherum der angepassten, unkritischen ImpfbefürworterInnen, FreiheitsVerräterInnen  fungieren als Beispiele für aktuelle „mediale Scheiterhaufen“. Dass die Erzeugung von Panik und radikale Lösungen niemals das gemeinsame Sprechen, Zuhören, Debattieren ersetzen und sich sogar zu handfesten gesellschaftliche Krisen zuspitzen können, dies kann auf jeden Fall die Auseinandersetzung mit Millers Stück und dem zugrundeliegenden historischen Geschehen recht eindrücklich vermitteln.

In der Hoffnung, dass uns das ein Stück weit gelingt in der noch verbleibenden anderthalbwöchigen Probenzeit (die durch Quarantäne um 2 Wochen verkürzt wurde), freuen wir uns, Sie bei einer unserer Aufführungen vom 30.9. – 3.10. 2021 um 19.30 Uhr im Publikum begrüßen zu können.

Wir freuen uns über Ihre telefonische Theatersitzplatzreservierung unter 0176/23228741.

Bitte beachten Sie, dass die Aufführung am Freitag (1.10.) bereits ausgebucht ist.

(Claudia Bathke)

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1 Hexenjagd (Drama) – Wikipedia 13.09.2021

Hintergrund-Infos Hexenjagd – Kulturbühne Offenbach e.V. (xn--kulturbhne-offenbach-vec.de) 13.09.2021

Hexenjagd – Weltliteratur (bildungsserver.de) 13.09.2021

Hexenprozesse von Salem – Wikipedia 13.09.2021

2 https://www.spiegel.de/geschichte/usa-die-hexen-von-salem-und-ihre-spaeten-begnadigungen-a-6685b09b-7868-4c27-9157-c2ce6ca101e9 aufgerufen am 12-9.2020

Aus dem Handarbeitsunterricht der 2. Klasse

Stolz haben nun alle Kinder der 2. Klasse ihr eigenes Stiftemäppchen fertig gestrickt. Das Stricken haben die Kinder in der ersten Klasse erlernt und im zweiten Halbjahr ein eigenes Stiftemäppchen angefertigt, was nun schon gut zum Einsatz kommt.


In der 2. Klasse erlernen die Kinder das Häkeln. Begonnen mit dem Fingerhäkeln und zwei Fäden, durfte jedes Kind sich ein eigenes Springseil häkeln. Mit großer Freude werden diese auf dem Schulhof erprobt.


Bald wird die Häkelnadel eingeführt und wir werden berichten, was damit alles gehäkelt wird bei uns.

(Cornelia Arnodt)

Aus dem Unterricht – Lavabrocken flogen durch das Klassenzimmer

Wer entschlüsselte das Geheimnis der p-Wellen? Was verbindet Alfred Wegener mit Christian Morgenstern? Wie fotografiert man einen Vulkanausbruch? Was geschah im neuseeländischen Frühstücksfernsehen? Und kann man eigentlich einen Vulkan im Klassenzimmer ausbrechen lassen?

All diese Fragen beantworteten die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse am Ende ihrer Geografie-Epoche. Sie schlüpften in die Rolle von Forscherinnen, Abenteurern, Politikerinnen und Wissenschaftlern. Sie zeichneten große Tafelbilder, simulierten einen Vulkanausbruch und verwandelten den Klassenraum in ein Fernsehstudio. In sehr originellen Präsentationen durchlebten sie noch einmal die vergangenen zwei Wochen, als es um Vulkane, Erdbeben, Tsunamis und ihre historischen und naturwissenschaftliche Hintergründe ging. Anknüpfend an die 8-klass Epoche konnte das Thema der erdinneren Kräfte an ganz konkreten Ereignissen erlebt werden. Berühmte Seismologen und ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse gaben Anlass zum selbst Ausprobieren: Erdbebenwellen auf dem Schulhof simulieren, einen erdbebensicheren Ort auf dem Schulgelände finden (man weiß ja nie!) und vulkanisches Gestein bestimmen gehörten ebenso dazu wie historische Karten zeichnen, die Erdbebenstärke grafisch ermitteln oder den Kartenmaßstab berechnen.

Und wer glaubt, hoch wissenschaftliche Texte kommen nur staubtrocken und kompliziert daher, wurde eines Besseren belehrt: gereimt ergeben auch sie ein sehr anschauliches Bild.


(Thomas Popp)

Demokratie hautnah! Schulinterne Juniorbundestagswahl anlässlich der Bundestagswahl 2021

Liebe Schulgemeinschaft!

Es ist wieder so weit, am 26.9.21 können sich alle wahlberechtigten Staatsbürger der Bundesrepublik an der Wahl zum Deutschen Bundestags beteiligen. Sie bestimmen aktiv ihre Zukunft mit, und dadurch auch die Zukunft derer, die in dieser Wahl noch keine Entscheidungsgewalt haben.

Damit allerdings die Stimmen der unter 18-Jjährigen nicht gänzlich ungehört bleiben, hat das Oberstufenprojekt ,,Bundestagswahl“, geleitet von Frau Hesse und dem Oberstufenschüler Finn Eckerlein, für alle minderjährigen Schüler:innen der 7.-13. Klasse eine Juniorwahl organisiert, in der diese 148 Schüler:innen praktizierte Demokratie erleben dürfen.

Die Juniorbundestagswahl wird am 21.9.21 stattfinden mit Stimmzetteln, die genau alle Parteien und Bewerber:innen aufführen, die in unserer Schule als Wahllokal am Wahlsonntag gewählt werden können, darunter zwei Kandidat:innen für das Bundeskanzleramt.

Bevor es aber zu den Wahlurnen geht, wird das Projektteam die Schüler:innen über die sechs wählerstärksten Parteien aufklären, außerdem natürlich über den Ablauf solch einer geheimen, freien, unmittelbaren und gleichen Wahl, über den Wahlkampf und auch darüber, welche Funktion der Bundestag in einer Demokratie überhaupt innehat.

Kurzum, der 21.9.21 wird ein Tag voller Politik, in der auch vorerst Wahl-Unbeteiligte ein Gefühl dafür bekommen können, wie es ist, eine Stimme zu haben.

Wir, das Juniorwahlteam, sind schon gespannt darauf, wie die Wahlen ausgehen werden, die der Bundestagswahl sowieso, aber auch unsere schulinternen Juniohrwahl. Wir dürfen das Ergebnis erst am Wahlsonntag nach 18.00h veröffentlichen.

(Marjam Zenichowski (10. Kl.) für das Oberstufenprojekt „Bundestagswahl 2021“)