Rückblick: Die Outdoorfahrt der 7. Klasse

Wir sind angekommen und mein erster Gedanke war: „Echt jetzt?!“ Ich bin eher so der Stadtmensch, also dachte ich, dass diese Fahrt meine persönliche Hölle wird.

Einmal mussten wir barfuß laufen… Ich wollte nicht wirklich, hab’s aber doch gemacht. Mussten ja… Es ist echt schön und besonders, den Boden zu spüren, auf dem man läuft. Ich bin dann den ganzen Tag barfuß gewesen.

Viele haben draußen geschlafen. Eine Nacht (wir saßen alle im Tipi) hat es angefangen zu gewittern. Aber so richtig. Ich weiß nicht, ob ihr mal so eine Erfahrung hattet, wo ihr euch wie ein Alien gefühlt habt, aber so war das da für mich. Viele hatten Angst und saßen eng beieinander, ich nicht. Ich stand draußen im strömenden Regen und habe staunend die Blitze beobachtet.

Die Blitze waren lila, manchmal rötlich. Der ganze Himmel war vernetzt. Es war… Ja, krass. Unvergesslich.

Wir haben auch oft „Sitzplatz“ gemacht. Da sitzt man leise auf einem Platz in der Wildnis und beobachtet.

Ich habe ein Reh gesehen. Wasser geschleppt. Pflanzen gezeichnet. Und ehrlich gesagt…? Es war echt schön!

(K., 7. Klasse)


Die 7. Klasse hat am Anfang des neuen Schuljahrs eine Klassenfahrt in das Wildniscamp am Hohen Fläming gemacht. Dort befasste sie sich viel mit Tarnung, Tieren und Überleben in der Wildnis.

Es wurden viele Spiele bezüglich der Natur gespielt. Außerdem wurde es der Klasse ermöglicht, die Natur auf eigene Faust zu erkunden und zu genießen.

Es war ein interessantes Erlebnis und ich glaube, größtenteils haben es so ziemlich alle genossen.

(G., 7. Klasse)